Winterwanderer


Sein Haar ist von den Stunden auf den Straßen
so weiß geworden wie der Schnee, der gestern
fiel. Die blauen Lippen wispern Märchen und
der Raureif auf seinem Gewand glänzt silbern.

Am Himmel hängt der Mond, wie ein fremdes
Wunder, er schickt ein Lied hinab das nur auf
taube Augen stößt. Unter den Stiefeln bricht
das Eis, aus den Häusern dringt ein Flehen
nach Erbarmen. Winterwanderer, geh’ fort.